Ägyptische Biene

[Translate to Leichte Sprache:] Rettung der ägyptischen Bienenrasse "Apis mellifera lamarckij"

Die ägyptische Honig-Biene „Apis mellifera lamarckij“ soll nicht aussterben

Die Projekt-Gruppe „bee careful“ will der ägyptischen Honig-Biene helfen. Sonst gibt es diese Bienen irgendwann nicht mehr…


Die ägyptische Lamarckii-Biene ist sehr gesund.
Sie ist stärker als andere Bienen-Rassen.
Und nicht so empfindlich gegen die Varroa-Milben.
Das sind winzig kleine Spinnen-Tierchen.
Sie beißen die jungen Bienen.
Die Bienen werden krank und schwach.
Und sterben früh.

Die Varroa-Milben machen der ägyptischen Honig-Biene nicht so viel aus.
Deshalb ist sie sehr wertvoll für die Imker.
Das sind die Menschen, die sich um die Bienen kümmern.
Und die den Honig machen.

Die Bienen brauchen immer genug Blüten.
Damit sie nicht hungern müssen.
Nur dann gibt es immer genug neue junge Bienen.

Wenn es den Bienen schlecht geht,
dann werden es immer weniger Bienen.

Irgendwann gibt es sie gar nicht mehr.
Dann sind sie ausgestorben.

Der Imker-Meister Günter Friedmann hat ein Projekt angefangen.
Zusammen mit Dr. Sebastian Portius von der Firma Schwartau.
Sie wollen den ägyptischen Bienen helfen.
Sie wollen sich darum kümmern, dass die Bienen immer genug Blüten finden.
Und sie wollen einen Honig machen, den es nur in Ägypten gibt.

Professor Dr. Jürgen Tautz vom Würzburger Bienen-Projekt HOBOS und seine Mitarbeiter wollen die Gruppe unterstützen. Sie wollen Bienen-Häuser mit neuesten Mess-Geräten bauen. Damit wollen sie die ägyptischen Bienen genau beobachten. Und viele Informationen aus dem Leben der Bienen sammeln.

Die HOBOS-Gruppe macht solche Untersuchungen schon viele Jahre.
Zum Beispiel in ihren Bienen-Häusern in Würzburg und in Bad Schwartau.
Deshalb ist die HOBOS-Gruppe ein sehr wertvoller Partner für das Projekt von Günter Friedmann und Dr. Sebastian Portius.